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Wühlmausbegasung

Wühlmäuse (Arvicolinae)

stellen eine Unterfamilie der Cricetidae mit über 150 Arten dar. Zu den bekanntesten Arten gehören die Feldmaus, die Rötelmaus, die Bisamratte, die Schermäuse und die Lemminge. Je nach Gattung sind die tag- und nachtaktiven Wühlmäuse zwischen 7 und 23 Zentimeter lang und wiegen ca. 80–200 g. Der Kopf ist stumpf, die Ohren sind aufgrund der wühlenden Lebensweise meist klein und manchmal fast völlig im Pelz versteckt. Die unterschiedliche Farbe des Fells reicht von braungrau über rotbraun auch gelegentlich bis hin zu schwarz. Der mittellange bis kurze Schwanz ist nur dünn behaart, weshalb seine Ringelung gut zu sehen ist. An den Vorderfüßen hat die Wühlmaus je nach Art vier oder fünf Zehen, an den Hinterfüßen immer fünf.

Probleme mit Wühlmäusen?

Die Wühlmaus ist eine Bodenbewohnerin, die zum Teil Maulwurfsgänge nutzt. Allerdings ernährt sie sich rein vegetarisch von verschiedenen Wurzeln, unter anderem auch Gräserwurzeln, so dass sie z.B. den Rasen direkt schädigen kann. Wühlmausgänge liegen leicht erhöht über der benachbarten Rasenfläche.

Wühlmäuse gehören nicht zu den geschützten Arten
und können daher bekämpft werden!

Als Faustregel gilt, dass Wühlmausgänge mehr hochoval und Maulwurfsgänge mehr rund bis flachoval sind. Kurze waagerechte Gänge lassen auf Wühlmäuse schließen, wogegen viele steil nach unten führende Röhren auf einen Maulwurfgang deuten.
Sehr deutlich unterscheiden sich die Erdhaufen über den Bauten. Maulwurfshaufen sind mittig aus dem Bau geschoben und wirken dadurch sehr gleichmäßig, kegelförmig aufgetürmt und sind ohne Anteil von Pflanzenresten. Dagegen liefern Wühlmäuse flache, unterschiedlich große, unregelmäßige, von Pflanzenresten durchsetzte Erdhaufen, die seitlich aus dem Bau geschoben werden.

Wie aber erkennt man, ob es sich bei dem aktiven Erdbewohner
um einen Maulwurf oder eine Wühlmaus handelt?

Wühlmaushügel sind insgesamt flacher und der Gang beginnt nicht direkt unter dem Hügel, sondern liegt stets seitlich etwas versetzt. Als untrügliches Indiz jedoch gilt die die "Verwühlprobe": Dabei werden von Wühlmäusen bewohnte Gänge spätestens 1-2 Stunden nach ihrer Öffnung wieder geschlossen (verwühlt).
 
Mäuse auf Garten -, Grün- und Produktionsflächen

Die Schädigungen durch Wühlmäuse nehmen immer mehr zu. Sie schädigen durch ihre Fraßtätigkeit an Gehölzen, Gemüse und im Rasen immer unterirdisch.

Der Verursacher ist meist die große Wühlmaus (Arvicola terrestris) auch Schermaus genannt.  Die Kurzschwanzmäuse wie Feldmaus, Rötelmaus, Erdmaus schädigen die Pflanzen oberirdisch oder direkt am Erdboden.

Verstärkt treten Mäuse auf  nicht bewirtschafteten Äckern und Wiesen auf.

Vorbeugend lassen sich kaum Methoden empfehlen.

Erfolgreicher ist dagegen die Unterstützung von natürlichen Gegenspieler wie z.B. Sitzstangen (Julen) für Greifvögel, Unterschlupfmöglichkeiten für Schleiereulen oder Stein- und Reisighaufen für den Hermelin.

Als sinnvoll hat sich auch der Einsatz von Drahtgeflechten erwiesen. Um die Gehölze werden Drahtkörbe aus verzinkten Draht mit einer Maschenweite von max. 12 mm mit eingepflanzt. Um die Tiere aktiv zu bekämpfen, können Fallen aufgestellt werden, Giftköder ausgelegt oder die Gangsysteme begast werden.

Professionelle Hilfe ist empfehlenswert!
(RABE-Hygiene GmbH)

Wühlmäuse können an der ansteckenden Nagetier- oder Hasenpest (Tularämie) leiden.

Diese Krankheit kann auch auf den Menschen übertragen werden.

Sie wird durch das Bakterium Francisella tularensis verursacht.

Übertragen werden diese Bakterien durch Ektoparasiten wie Läuse und Flöhe, welche auf den Mäusen leben.

Ihre Mäuseprobleme geraten aus den Fugen??

Unsere geprüften Techniker helfen ihnen
schnell und professionell!!!

 

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