Mücken

“Sssssssss...“ - dieses Geräusch im Sommer verheißt nichts Gutes!

Befallshinweise:

  • Lästig ist die, in der Regel kurze Zeit nach dem Stich auftretende und gewöhnlich auf die Einstichstelle begrenzte, allergische Reaktion
  • Die Stiche rufen Hautschwellungen und starken Juckreiz hervor
  • Mücken sind nur an bestimmten Orten und Tageszeiten aktiv
  • Die meisten relevanten Stechmückenarten sind nur während der Dämmerung und der Nacht aktiv

Schaden:

  • Die Stechmücke kann als Wirt für Krankheitserreger (Viren, Bakterien oder Parasiten) eine Gefahr für den Menschen darstellen. Während ihre Stiche neben Schmerzen zu allergischen Reaktionen führen können, lösen die von ihr beim Blutsaugen auf den Wirt übertragenen Keime Erkrankungen wie zum Beispiel (je nach Region) Gelbfieber, Dengue-Fieber, Malaria, Hirnhautentzündung oder durch Fadenwürmer verursachte Erkrankungen aus
  • Stechmücken können beträchtliche Auswirkungen auf das Freizeit-, Touristen-und Gastronomiegewerbe haben
  • Diese, zum Teil krankheitsübertragenden Insekten können Besuchern den Aufenthalt im Freien, wie z.B. auf Freizeitanlagen, Camping- und Golfplätzen, äußerst unangenehm machen. Je nach Jahreszeit können sie Gäste sogar vom Besuch eines Biergartens oder sonstiger, im Freien befindlicher Einrichtungen von Restaurants und Hotels abhalten.

Ökonomische Auswirkungen:

  • Umsatzeinbußen beim Ausbleiben von Gästen
  • Schädigung von Gesundheits- und Hygieneimage
  • Vertrauensverlust bei Kunden und Mitarbeitern

Problembeseitigung:

  • Insektenschutzmittel verwenden/Gezielter Einsatz von Insektenschutzmitteln
  • Entfernung von Brutmöglichkeiten durch Leeren von Regentonnen und anderen stehenden Gewässern
  • Mit biologischen Mitteln besteht die Möglichkeit Wasserflächen larvenfrei zu halten
  • Die Bekämpfung von Stechmücken findet an einigen Orten mit Hilfe des weitflächig versprühten Bakteriums BTI statt, das sich gegen deren Larven richtet
  • Fliegengitter, Netze oder Gaze werden am Fensterrahmen angebracht und verhindert so auch bei geöffnetem Fenster vor Beginn der Stechmückenaktivität das Eindringen von Insekten in den Raum
  • Wichtigstes Vorgehen ist das regelmäßige Leeren von Regentonnen oder kleinen Wasseransammlungen bzw. deren Abdeckung
  • Im Gartenteich kann die Entwicklung von Stechmücken zum Beispiel mit einem Fischbesatz behindert werden